Samstag, 25. Oktober 2008

Trip nach Riga (Teil II / Dienstag)

Dienstagmorgen schliefen wir erstmal gründlich aus, um dann langsam die Stadt zu erforschen. Nach einem vorgezogenem kleinen Lunch, der das Frühstück ersetzte, begaben wir uns auf einen Spaziergang durch die Stadt. Insgesamt war es ein sonniger Tag mit knappen 15 Grad, was für uns natürlich unfassbar warm und angenehm war.
In Rigas Altstadt beherrscht der Jugendstil als dominierende Architektur immer noch das Stadtbild. Die meisten Häusern sind frisch renoviert und in einem wunderschönen Zustand. Hinzu kommen unzählige kleine und große Kirchen, ein eher funktional schönes Parlament und eine Altstadt, die größtenteils Fußgängerzone ist. So liefen wir also einige Stunden durch die Stadt, genossen das Herbstwetter, machten unzählige Fotos von Fassaden und Kirchen und erlebten Riga als eine im Zentrum blühende Stadt, in der es von teuren Autos nur so wimmelte und welche eindeutig ihre Vorteile aus dem Zusammenbruch der Sowjetunion gezogen hat.
Am späten Nachmittag folgten wir dann einem weiteren Reisetipp und gingen in eine Skybar, welche sich im 26. Stock eines luxuriösen Hotels befand, und von der man eine wunderschöne Sicht über die komplette Stadt hat. Bei einem Cocktail ließen wir den Nachmittag ausklingen, beobachten die Sonne beim Untergehen und machten wunderschöne Bilder.
Als es dunkel wurde, begaben wir uns wieder zurück ins Hostel um frische Kräfte zu sammeln und unsere Freunde vom Vortrag zu treffen. Diese gingen erst etwas essen, bevor sie gegen 23 Uhr wiederkamen und wir gemeinsam das Hotel verließen. Die Zwischenzeit nutzen wir um ein paar Gespräche zu führen, im Hintergrund Fußball zu gucken und eine Gruppe von sehr zweifelhaften Holländern zu treffen, welche die Vorurteile des Belgiers gegen Holländer vollauf bestätigten.
An diesem Abend gingen wir in ein anderes Hostel, wo es Livemusik geben sollte. Die Livemusik gab es auch, jedoch kam sie von einem einzigen Kerl mit Gitarre, der begleitet vom restlichen Publikum mehr oder weniger bekannte Songs zum Mitsingen zum Besten gab. Die kleine Kneipe, die zum Hostel gehörte, war gerammelt voll und die Stimmung richtig gut. Hier trafen wir dann auch eine Gruppe von Finnen (welch Wunder), mit denen wir uns den restlichen Abend unterhielten, bevor es abermals relativ spät zurück ins Bett ging, um am nächsten Abend die Heimreise anzutreten.
Teil III mit Bildern folgt ...

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